Hier findet ihr regelmäßig Berichte zu verschiedenen Themen der Wasserfreunde, Fahrtenberichte benso wie Berichte von Vereinsabenden oder Arbeitseinsätzen am Bootshaus.

Anmeldung zum Traditionswochenende freigeschaltet!

Die Anmeldung zum Traditionswochenende 2018 ist jetzt freigeschaltet!

 

Alle Infos dazu findet ihr hier:

Emder Ergo Cup 2018 - Erfahrung und Erfolg für die Wasserfreunde

Am 17. Februar machten sich 5 Wasserfreunde auf den Weg nach Emden zum Ergocup - Neuland für die Jugend, keiner von ihnen war bisher auf einer Ergoregatta gestartet - auch sind die Strecken zwischen 1000 und 2000 Metern etwas ganz anderes als bei uns sonst trainiert wird.

Den Anfang machte Adrian, welcher erst im Herbst mit dem Rudern angefangen hatte, als Newcomer stellte er sich der Konkurrenz der Junioren B (15/ 16 Jahre) der 2. Wettkampfebene über die 1000m. Nach einem beherzten Rennen überquerte er mit neuer persönlicher Bestzeit die virtuelle Ziellinie.

Weiter ging es mit dem Rennen von Luca, welcher sich dem Feld der leichten B Junioren über 1500m stellte. Auf der Strecke schlug er sich gut und konnte letztendlich unter der 6 Minuten Marke bleiben und überquerte nach 5:59.6 als dritter in seinem Lauf die Ziellinie.

Als letztes Einzelrennen stand Julias Rennen über die 2000m der A-Juniorinnen auf dem Plan, egentlich wollte Julia nicht auf der olympischen Distanz antreten - aber aus Mangel an Meldungen kam das gewünschte Rennen über die 1000m nicht zu Stande. " Nützt ja nix, dann halt 2000m!", so Julia. Also ging es auf die olympische Distanz - Ziel: Angestrebten Schnitt durchhalten und das Rennen nicht zu schnell angehen um bis zum Schluss durchzuhalten. Die erste Streckenhälfte verlief sehr gut und Juli konnte den Schnitt halten, auf den nächsten 500m kam die Müdigkeit und es ging ans durchhalten, auf den letzten 500m jedoch konnte Julia wieder powern und biss sich wieder an den Zielschnitt heran und hielt bis zum Ende durch - neue persönliche Bestzeit und technisch sauber durchgerudert!

 

 

Bild: Lisa-Marie Jendraschak
Männer Vierer: RGM WF Hemmoor, TSV Bremervörde, Uni Bremen

Zum Abschluss des Tages ging es noch für die Betreuer und Trainer, Joscha und Hendrik, in der der Vierer Staffel der Männer an den Start, über 4x500m wurde alles gegeben. Zusammen mit Jan-Henrik (Bremen) und Eric (Bremervörde) konnte der eigene Lauf gegen eine Auswahl des Team Nordwest gewonnen werden, die Mannschaft um die beiden Wasserfreunde erreichte 5:58,8 das Ziel und gewann den Lauf damit hauchdünn um 0,8s. Dies reichte insgesamt für die Zweitschnellste Zeit des Tages, nur der Sieger des ersten Laufes eine Rgm. aus Team Nordwest und Aurich konnte die 6Min Schallgrenze noch etwas weiter unterbieten und ruderte in nur 5:56,1 ins Ziel.  Insgesamt wurden die 6min auf 2000m an diesem Tag nur dreimal unterboten.

Als Gegner im gewonnenen Lauf traten kurzfristig noch die Junioren Luca und Adrian mit Ben und Felix aus Bremervörde an, dieses Team schlug sich ebenfalls Wacker und erreichte in 7:06,4 das virtuelle Ziel.

 

Fazit des anstrengenden Tages: 

Das regelmäßige Wintertraining der Jugend auf den Ruderergometern zahlt sich aus, alle konnten mit neuer Bestzeit ins Ziel kommen.

"Mit Weltbestzeiten war nicht zu rechnen, aber Adrian, Luca und Julia sind über sich hinaus gewachsen und haben allesamt ihre solide Trainingsleistung bestätigt und verbessert! Hut ab vor der Leistung, ich bin voll Zufrieden mit ihnen, auch wenn aufgrund von Krankheit nicht alle Sportler mitkommen konnten.", so Trainer Hendrik Nagel über die Leistung der Vereinsjugend.

Besonders die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn aus Bremervörde hat Spaß gemacht und sich gelohnt, wir sollten probieren auch auf dem Wasser im Jugendbereich mehr zusammen zu machen.

 

Dank gilt an dieser Stelle Joscha, der die Sportler sicher hin und zurück gebracht hat und bei der Betreuung vor Ort mit seinen Erfahrungen aus dem Rennsport tatkräftig unterstützt hat.

 

(Bericht: Nagel)

Ausblick 2018 - Neues aus dem Vorstand

Auf der Vorstandssitzung am 27.11.2017 wurde der Posten des Schriftwartes per Vorstadsbeschluss kommissarisch neu besetzt, bis zur nächsten Jahreshauptversammlung am 2. März 2018 wird Tibòr Toth den Vorstand als kommissarischer Schriftwart unterstützen.

Diese Entschluss wurde notwendig, da der bisherige Schriftwart Toralf Gröschel seinen Posten in den letzten Monaten aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte. Es war immer eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Wir bedanken uns bei Toralf für sein Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihm für die Zukunft alle Gute!

Wir begrüßen Tibòr im Vorstand und freuen uns auf die Zusammenarbeit in den nächsten Monaten.

 

Außerdem wurde der Terminplan für 2018 beschlossen (Link anbei), die wichtigsten Termine sind die Jahreshauptversammlung am 2. März im Bootshaus und das Traditionswochenende um den 16. Juni.

 

Es wurde beschlossen das Boot Therapie, welches bis jetzt als Privatboot dem Verein zur Verfügung stand in den Vereinsbestand zu übernehmen, das Boot wurde in der abgelaufenen Saison gut genutzt und steht damit weiterhin dem Ruderbetrieb zur Verfügung.

 

Dem Trainingsbetrieb steht ab Ende Dezember ein drittes Ruderergometer zur Verfügung, mehr dazu demnächst.

 

(HN)

Abschlussfahrt der Wasserfreunde 2017: Werra und Oberweser

Die mittlerweile dritte Herbstfahrt der Wasserfreunde führte uns auf Werra und Oberweser, der dazu erschienene Artikel (Hemmoor Magazin 4/2017) findet sich unten.

 

Im nächsten Jahr findet die (traditionelle?) Herbstfahrt am 20. und 21. Oktober statt, das Ziel wird rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Erfolgreich beim Rheinmarathon

Am 7. Oktober fand auf dem Rhein zwischen Leverkusen und Düsseldorf der größte Rudermarathon Deutschlands statt. 170 Mannschaften nahmen die 42 km lange Strecke auf sich. Dabei waren auch die Wasserfreunde: in Renngemeinschaft mit Jan Hurling vom Oldenburger Ruderverein (ORVO) traten Joscha Thomann und Hendrik Nagel bei diesem Marathon im 3x- an.

Der Rheinmarathon ist im 3x-, einem Boot ohne Steuermann der nach vorne guckt besonders herausfordernd, da der Bugmann nicht nur mit aller Kraft rudern muss sondern mit dem Fußsteuer auch das Boot über die Strecke manövriert. Während der Regatta ist der Rhein nicht gesperrt, sodass nicht nur Ruderer sondern auch Binnenschiffer und Schubverbände unterwegs sind, auf welche man Rücksicht nehmen muss um nicht selbst unter die Räder zu kommen.

Man geht also während des Rennens auf Tuchfühlung mit Binnenschiffen und versucht die Rheinströmung optimal auszunutzen und dem Gegenwind möglichst aus dem Weg zu gehen...

 

In 2h20min lieferte die Mannschaft ein super Rennen ab und wurde 3. im 12 Boote Feld, vor ihnen nur Routiniers aus Oldenburg und Neuwied.

Mit der Zeit war das Boot nicht nur dritter im eigenen Rennen, sondern auch 24. im Gesamtfeld.

 

Hut ab! Mal sehen was die nächste Saison bringt!

(HN)