Hier findet ihr regelmäßig Berichte zu verschiedenen Themen der Wasserfreunde, Fahrtenberichte benso wie Berichte von Vereinsabenden oder Arbeitseinsätzen am Bootshaus.

Erfolgreiche Langstreckensaison im Gang

Sattelplatz Ringvaartregatta
Sattelplatz Ringvaartregatta

Die Wasserfreunde sind traditionell eher im Breitensport unterwegs und in den letzten Jahren nehmen sie verstärkt an Marathon und Ultradistanzregatten teil. Eine Erfolgreiche Saison ist bereits im Gang:

 

 

So auch in dieser Saison:

07. April 

Weerribben Wieden Marathon in Steenwijk (NL) 

Joscha Thomann und Hendrik Nagel in Rgm. mit BRV 1882, ARV Alania und LSV Hamburg

5. Platz im 4x+ nach einem ärgerlichen Steuerfehler, der zu einem 5km Umweg führte - dadurch könnte die Mannschaft den Anschluss an die drei Führungsteams der vorher unter 3minwar nicht halten und kam schließlich 30 min nach diesen ins Ziel - Lehrgeld für die Mannschaft, nächste Mal kommt die Brille zum Garmin lesen mit ins Ziel.

 

12. Mai

Elfstedenroeimarathon 210km in der 12er Staffel durch Friesland, Leeuwarden (NL)

Hendrik Nagel im Team Labskaus mit Ruderern aus HH, Vegesack und Lehrte/Sehnde

Hendrik nahm das erste mal an dieser Regatta teil und trat in der TOER-Kategorie ("gemütliche Tour") mit einer bunten Renngemeinschaft an. Die Mannschaft lernte sich größtenteils erst am Vorabend der Regatta kennen, doch es klappte auf Anhieb, das Boot lief die meiste Zeit sehr gut und schnell durch, sodass die Mannschaft sich den 20. Platz von 95 gestarteten Booten sichern konnte - nur knapp 3h hinter dem schnellsten Boot.

 

 

6. Juni 

Ringvaart Regatta in Delft (NL)

Hendrik Nagel in Renngemeinschaft mit Stefan Verhoeven, Markus Müller und Michael Ehrle (Neuwieder RG) und Steuerfrau Kathrin Konigorski (Clever RC).

Die Renngemeinschaft wurde auf einer Trainingsfahrt, welche als Ersatz für die 100km vom Herrenteich im März spontan in Bremen stattfand, gebildet.

Die 100km der Ringvaart müssen in einem Stück mit fester Steuerperson absolviert werden - verdammt hart! Einen passenden C4x+ von der Werft Wiersm konnte die Mannschaft sich beim RV DeLaak in Den Haag leihen, sodass kein großer Transport notwendig war.

Die 100km wurden sportlich mit dem Ziel angegangen die Strecke in 8 Stunden, eventuell sogar schneller zu fahren, schneller war bei der vorherrschenden Hitze leider nicht möglich und die Mannschaft kam nach 8h00min55s im Ziel in Delft an - damit brach sie den Rekord im C4x+ um 1h16min und für auf 5min an den Rekord im Renn 4x heran. Außerdem war das Boot das schnellste Boot des Tages, das folgende Boot ein 8+ war 15min langsamer.
Damit ist die Renngemeinschaft, die unter dem Namen eNeRGy startete Rekordhalter auf der Ringvaartregatta.

eNeRGy - Die Siegreiche Renngemeinschaft bei der Ringvaart - außerdem mit 8h00min55s Rekordhalter im C4x+
eNeRGy - Die Siegreiche Renngemeinschaft bei der Ringvaart - außerdem mit 8h00min55s Rekordhalter im C4x+

22. Juni

All you can Row - von Karlsruhe bis zum geht nicht mehr!

Joscha Thomann und Hendrik Nagel in Rgm. mit dem ORVO und der SRR Leibniz Gymnasium Bad Schwartau

Trainingsfahrt für die Tour du Leman im September sollte es für die neu formierte Mannschaft sein - 200km, lieber mehr und mindestens 12 Stunden sollten auf dem Rollsitz hinter sich gebracht werden.

Leider kam es nicht wie gehofft und nach 60km hatte ein wohl noch zu starker Steuermann eine der Lenzklappen in der Hand und das Boot ein 10x15cm großes Loch - das Loch wurde mit Tape und der Hilfe einer anderen Mannschaft geflickt, doch die Spätfolgen machten einige Probleme. Man kam zwar wieder als zweites Boot in Mainz an aber aufgrund des Schadens und der Reparatur war viel Zeit verloren, zudem konnte der verbliebene Lenzer das Wasser vor Mainz nicht mehr komplett aus dem Boot befördern, sodass das Wasser bis zu den Rollschienen im Boot stand und bei der Mainzer RG erstmal gelenzt werden musste. Es wurde gründlich überlegt, ob weitergerudert werden sollte, da nun der Windanfälligste Teil der Strecke der Inselrhein bevorstand - es ging weiter und der Inselrhein war unerwartet ruhig, sodass ab Bingen dann dass traumhafte Panorama des Mittelrheintals zu genießen war.

Eine Stunde vor offiziellem Ruderschluss legte das Team dann in St. Goar am Fuße der Loreley an, um den Tag entspannt zu beenden und in Mainz hoffentlich noch Eintopf abzubekommen. Nach 202 KM war dann also Schluss für das Team - mit der Gewissheit, es geht noch weiter, entweder um den Genfer See oder beim nächsten Mal den Rhein runter!

 

Team vor Burg Katz -noch recht fit nach 202km
All you can Row: Nordisch by Nature waren: Sven (ORVO/Tübingen), Torben (Bad Schwartau/Braunschweig), Hendrik, Joscha (beide WFH) und Tobias (ORVO)

Traditionswochenende 2018

Das TWE 2018 ist Geschichte - eine kurze Nachlese und die Ergebnisse findet ihr, wenn ihr auf den Buuton klickt!

Sieg in Hamburg!

Die siegreiche Mannschaft (von rechts: Joscha Thomann, Jasmin Horeis, Hendrik Nagel)
Die siegreiche Mannschaft (von rechts: Joscha Thomann, Jasmin Horeis, Hendrik Nagel)

Wie auch im letzten Jahr traten Joscha und Hendrik mit Steuerfrau Jasmin in Bergedorf bei der Dove Elbe-Rallye über die Distanz von 13.5km im gesteuerten Gig Doppelzweier an.

Nach den ekelhaften Bedingungen im letzten Jahr (Eisregen und viel Wind) gab es in diesem Jahr die optimalen Bedingungen für die Regatta: Strahlender Sonnenschein und 20 Grad! Das führte dazu, dass die im letzten Jahr verkürzte Strecke wieder normalisiert wurde und die Wende auf dem Regattasee in Allermöhe gefahren wurde.

In diesem Jahr konnte sich unser Team sogar über Gegener freuen, eine Mannschaft des heimischen RC Bergedorf hatte gemeldet und wollte uns Paroli bieten.

 

In 2017 brauchte die Mannschaft 1h01min51s und 2min14s für den eingebetteten 500m Sprint.

Die Leistung vom letzten Jahr konnte mehr als bestätigt werden 1h03min46s für die Gesamtstrecke und 2min04s für den Sprint konnte sich bei einer circa 500m längeren Strecke sehen lassen und ist für die gesteuerten Zweier bei dieser Regatta eine absolute Topzeit.

Die Zeit reichte der Mannschaft zum Sieg in der offenen Männerklasse SM A der Zweier mit deutlichem Vorsprung vor den Gegnern aus Bergedorf!

 

Wenn sich wieder Gegener finden will die Mannschaft auch im nächsten Jahr wieder antreten, bis dahin schmückt erstmal der diesjährige Siegerpokal unser Bootshaus!

 

Text: HN, Bilder: Privat

 

 

Der Pokal für den schnellsten SM A 2x+ steht jetzt im Bootshaus an der Oste
Der Pokal für den schnellsten SM A 2x+ steht jetzt im Bootshaus an der Oste

Anmeldung zum Traditionswochenende freigeschaltet!

Die Anmeldung zum Traditionswochenende 2018 ist jetzt freigeschaltet!

 

Alle Infos dazu findet ihr hier:

Emder Ergo Cup 2018 - Erfahrung und Erfolg für die Wasserfreunde

Am 17. Februar machten sich 5 Wasserfreunde auf den Weg nach Emden zum Ergocup - Neuland für die Jugend, keiner von ihnen war bisher auf einer Ergoregatta gestartet - auch sind die Strecken zwischen 1000 und 2000 Metern etwas ganz anderes als bei uns sonst trainiert wird.

Den Anfang machte Adrian, welcher erst im Herbst mit dem Rudern angefangen hatte, als Newcomer stellte er sich der Konkurrenz der Junioren B (15/ 16 Jahre) der 2. Wettkampfebene über die 1000m. Nach einem beherzten Rennen überquerte er mit neuer persönlicher Bestzeit die virtuelle Ziellinie.

Weiter ging es mit dem Rennen von Luca, welcher sich dem Feld der leichten B Junioren über 1500m stellte. Auf der Strecke schlug er sich gut und konnte letztendlich unter der 6 Minuten Marke bleiben und überquerte nach 5:59.6 als dritter in seinem Lauf die Ziellinie.

Als letztes Einzelrennen stand Julias Rennen über die 2000m der A-Juniorinnen auf dem Plan, egentlich wollte Julia nicht auf der olympischen Distanz antreten - aber aus Mangel an Meldungen kam das gewünschte Rennen über die 1000m nicht zu Stande. " Nützt ja nix, dann halt 2000m!", so Julia. Also ging es auf die olympische Distanz - Ziel: Angestrebten Schnitt durchhalten und das Rennen nicht zu schnell angehen um bis zum Schluss durchzuhalten. Die erste Streckenhälfte verlief sehr gut und Juli konnte den Schnitt halten, auf den nächsten 500m kam die Müdigkeit und es ging ans durchhalten, auf den letzten 500m jedoch konnte Julia wieder powern und biss sich wieder an den Zielschnitt heran und hielt bis zum Ende durch - neue persönliche Bestzeit und technisch sauber durchgerudert!

 

 

Bild: Lisa-Marie Jendraschak
Männer Vierer: RGM WF Hemmoor, TSV Bremervörde, Uni Bremen

Zum Abschluss des Tages ging es noch für die Betreuer und Trainer, Joscha und Hendrik, in der der Vierer Staffel der Männer an den Start, über 4x500m wurde alles gegeben. Zusammen mit Jan-Henrik (Bremen) und Eric (Bremervörde) konnte der eigene Lauf gegen eine Auswahl des Team Nordwest gewonnen werden, die Mannschaft um die beiden Wasserfreunde erreichte 5:58,8 das Ziel und gewann den Lauf damit hauchdünn um 0,8s. Dies reichte insgesamt für die Zweitschnellste Zeit des Tages, nur der Sieger des ersten Laufes eine Rgm. aus Team Nordwest und Aurich konnte die 6Min Schallgrenze noch etwas weiter unterbieten und ruderte in nur 5:56,1 ins Ziel.  Insgesamt wurden die 6min auf 2000m an diesem Tag nur dreimal unterboten.

Als Gegner im gewonnenen Lauf traten kurzfristig noch die Junioren Luca und Adrian mit Ben und Felix aus Bremervörde an, dieses Team schlug sich ebenfalls Wacker und erreichte in 7:06,4 das virtuelle Ziel.

 

Fazit des anstrengenden Tages: 

Das regelmäßige Wintertraining der Jugend auf den Ruderergometern zahlt sich aus, alle konnten mit neuer Bestzeit ins Ziel kommen.

"Mit Weltbestzeiten war nicht zu rechnen, aber Adrian, Luca und Julia sind über sich hinaus gewachsen und haben allesamt ihre solide Trainingsleistung bestätigt und verbessert! Hut ab vor der Leistung, ich bin voll Zufrieden mit ihnen, auch wenn aufgrund von Krankheit nicht alle Sportler mitkommen konnten.", so Trainer Hendrik Nagel über die Leistung der Vereinsjugend.

Besonders die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn aus Bremervörde hat Spaß gemacht und sich gelohnt, wir sollten probieren auch auf dem Wasser im Jugendbereich mehr zusammen zu machen.

 

Dank gilt an dieser Stelle Joscha, der die Sportler sicher hin und zurück gebracht hat und bei der Betreuung vor Ort mit seinen Erfahrungen aus dem Rennsport tatkräftig unterstützt hat.

 

(Bericht: Nagel)